Städtereisen Dresden

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Städtereisen Dresden: mit Erich Kästner durch die Neustadt

Städtereisen Dresden: Neustadt

Erich Kästner wurde am 23. Februar 1899 in der Dresdner Neustadt geboren. In seinen Kindheitserinnerungen „Als ich ein kleiner Junge war" beschreibt Kästner seine Kindheit in der Dresdner Neustadt, auf die er glücklich zurück blickt: „Wenn es zutreffen sollte, daß ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich, sondern auch, was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein."
Kästners Kindheitserinnerungen sind die geeignete Lektüre, um das im Krieg unzerstörte Gründerzeitviertel, die Dresdner Neustadt, im Rahmen dieser Städtereise nach Dresden zu entdecken. Kästners Erinnerungsbuch gibt nicht nur Einblicke in die Kindheit des Dichters, sondern es ist auch das wichtigste literarische Zeugnis des kleinbürgerlichen Milieus in diesem Gründerzeitviertel. Die Orte, die an Kästners Kindheit erinnern, entgingen glücklicherweise dem Feuersturm, der im Februar 1945 das alte Dresden auslöschte. Auf Kästners Spuren findet man daher immer noch authentische Spuren früheren Lebens vor, die sich deutlich vom barocken Dresden der anderen Elbseite abheben.

Programmvorschlag

1. Tag: Anreise. Verschaffen Sie sich einen Überblick über das barocke Dresden in der Dresdner Altstadt. Besuchen Sie den Zwinger, die Frauenkirche und natürlich das Schloss. Abends lohnt sich der Besuch eines der zahlreichen Dresdner Theater oder aber der Semperoper. Mit den prunkvollen Bildern des barocken Dresdens wird Ihnen Kästners Heimat, die Dresdner Neustadt in ganz anderem Licht erscheinen.
2. Tag: Kästner in Dresden : Besuchen Sie heute zunächst das Erich-Kästner-Museum, das sich im Haus von Kästners Onkel Franz, der ehemaligen Villa Augustin befindet. In der Villa seines Onkels verbrachte der Autor den größten Teil seiner Kindheit. Heute stehen natürlich Leben und Werk des Autors im Mittelpunkt des „Mikro-Museums".
Nachmittags sollten Sie dann auf Kästners Spuren die Neustadt erkunden: An seinem Geburtshaus, der Königsbrücker Straße 66, erinnert heute eine Gedenktafel an den großen Sohn der Stadt. Kästner bezeichnet sich selbst als "ein Kind der Königsbrücker Straße", in der Tat hat er hier in mehreren Häusern (Nr.66, 48,38) gewohnt. Noch heute prägen die vier bis fünfstöckigen Gründerzeithäuser mit ihren teilweise prächtigen Fassaden das Bild der Straße. Im oberen Teil hat sie zudem ihren Alleencharakter bewahrt. Auch der Schulweg des Jungen ist nahezu unverändert: „Die 4. Bürgerschule in der Tieckstraße, unweit der Elbe, war ein vornehm düsteres Gebäude mit einem Portal für Mädchen und einem für die Knaben", erinnert sich der Dichter. An Kästner erinnert zudem am Albertplatz, den Kästner gerne aus dem Garten des Hauses seines Onkels beobachtete ("Am liebsten hockte ich dann auf der Gartenmauer und schaute dem Leben und Treiben auf dem Albertplatz zu. Die Straßenbahnen, die nach der Altstadt, nach dem Weißen Hirsch, nach dem Neustädter Bahnhof und nach Klotzsche und Hellerau fuhren hielten dicht vor meinen Augen, als täten sie's mir zuliebe.") eine Bronzestatue. 37 Bücher liegen unter dem Hut des Kästner- Denkmals und noch zwei daneben, all die Werke, die er geschaffen hat.
Abends sollten Sie dann nicht versäumen, in das Nachtleben in der Dresdner Neustadt einzutauchen. Es zählt zu den lebendigsten in ganz Deutschland.
3. Tag: Abreise.

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