Studienreise Deutschland: Weserenaissance
Entdecken Sie bei dieser begleiteten Studienreise an die Weser das Weserbergland.
Haben Sie einmal einen Eindruck gewinnen können von der stillen Anmut seiner Hügel, von der speziellen Atmosphäre des Tals der mittleren Weser? Wandern Sie mit uns entlang ihrer Ufer, lassen Sie sich überraschen!
Wir erkunden auch die Kunst und Architektur dieser Gegend in der Mitte Deutschlands. Die Werke von süddeutschen, flämischen und italienischen Künstlern zeugen von Reichtum und Kunstverstand in dem Jahrhundert zwischen Reformation und 30-jährigem Krieg. Städte mit ganz eigenem Gesicht säumen den Fluss und zeigen stolz ihre Rat- und Bürgerhäuser. Klöster laden zu Besuch.
In den farbenprächtigen Vorführungen der Bückeburger Hofreitschule hat sich noch etwas vom Glanz dieser Zeit weitervererbt. Und wie wäre es mit einer Fahrt auf dem Raddampfer am Wasserstraßenkreuz von Weser und Mittellandkanal? Oder in Wiedensahl auf den Spuren von Wilhelm Busch?
Eine kleine Gruppe (6-15 Personen), Muße und Gespräch, Kunst, Literatur, Geschichte und kleine Wanderungen - das sind die Merkmale dieser KuLiNa Erlebnisreise mit dem qualifizierten Reiseleiter Alfred Rude.
Programm
Infos zur Reise:
Veranstalter:
KuLiNa Reisen - für alle, die interessiert sind an Kunst, Literatur, Natur und Musik und die gern in kleinen Gruppen reisen.
Infos, Beratung und Buchung:
www.kulina-reisen.de
1. Tag: Anreise: Individuelle Anreise zum Hotel. Es liegt inmitten der Hügellandschaft des Weserberglands und trägt den erfrischenden und einladenden Namen „Landluft“. Wenn Sie mit dem Zug kommen, holen wir Sie gern am Bahnhof in Hameln ab.
2. Tag: Vorbei an dem Renaissanceschloss Schwöbber gelangen wir zu der alten Rattenfängerstadt Hameln, in der noch beeindruckende Bauensembles aus der Renaissancezeit erhalten sind, v.a. das Stiftsherrenhaus mit seiner prachtvollen Fassade, das Leisthaus und das Hochzeitshaus. Das Renaissanceschloss Hämelschenburg, zeitgleich mit einigen Hamelner Bürgerhäusern entstanden, stellt ein klassisches Beispiel der Weserrenaissance dar. Das Äußere ebenso wie die prachtvolle und in großen Teilen erhaltene Innenausstattung zeigen Kunstwille und Reichtum dieser Epoche im Weserraum.
3. Tag: Stift und Stiftskirche Fischbeck sind Zeugnisse einer lebendigen Klostertradition vom frühen Mittelalter bis zum Damenstift heute. Nach einer kleinen Wanderung auf den Höhenzügen über dem Wesertal kommen wir nach Bückeburg. Dort hat sich aus dem 15. und 16. Jahrhundert vieles erhalten. Da ist das Residenzschloss mit dem heute noch residierenden Fürsten, umgeben von einem breiten Wassergraben und einer Reihe von Nebengebäuden. Die evangelische Stadtkirche in typischem Renaissancestil war ab 1771 bis 1776 die Wirkensstätte von Johann Gottfried Herder. Von hier aus gingen viele seiner Sturm-und-Drang-Manifeste in die damalige Kulturwelt, bis ihn Goethe nach Weimar holte. Zusammen mit dem Bach-Sohn Johann Christoph Friedrich Bach entstanden auch einige Oratorien.
Sie brauchen übrigens nicht nach Wien zu fahren! Eine Vorführung der Fürstlichen Hofreitschule im Wiener Stil – mit anmutigen Barockpferden und prächtig gewandeten Reitkünstlern - können Sie auch in Bückeburg erleben.
4. Tag: Mit der Stadt Minden stehen heute die Wasserstraßen auf dem Programm. Die alte Bischofsstadt an der Weser hat trotz Kriegszerstörungen vieles aus der alten Bausubstanz retten können. Neben einem Stadtrundgang werden wir das Wasserstraßenkreuz Weser-Mittellandkanal kennen lernen. Mit einem restaurierten Schaufelraddampfer fahren wir die Weser abwärts, über ein riesige Schleuse in den Mittellandkanal und wieder zurück. Ein Schauspiel früher Technik.
5. Tag: Neben der Zeit der Renaissance soll auch Literatur einer anderen Epoche lebendig werden. Wilhelm Busch, der populäre, kritische und doch sensible Maler und Dichter steht heute im Mittelpunkt. Wir nähern uns seinem Dörfchen Wiedensahl von Minden aus mit dem Schiff auf dem Mittellandkanal und werden vom Ankerplatz aus die letzten Kilometer mit dem Bus ins Dorf gefahren. Nach einer Führung im kleinen Wilhelm-Busch-Museum können wir auf einem Spaziergang ums Dorf einige der wahrscheinlichen Realvorlagen zu seinen Bildergeschichten entdecken. Haben Sie zum Beispiel schon mal die wirkliche Brücke gesehen, über die der Schneidermeister Böck aus der Bildergeschichte in den Bach stürzte, weil Max und Moritz sie angesägt hatten?
6. Tag: Heute steht eine Wanderung unmittelbar entlang der Weser und auf den Höhen über dem Flusstal auf dem Programm.
7. Tag: Das Programm des heutigen Tages möchten wir gerne auf Ihre Wünsche abstimmen. Wir können einen Ausflug nach Lemgo in das dortige Museum der Weserrenaissance anbieten oder Stadthagen, die alte Residenz der Schaumburger, kennen lernen. Eine ganz entspannte Alternative wäre eine Wanderung.
8. Tag: Rückreise: Nach dem Frühstück endet die Reise. Der Reiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps, wie Sie auf der Heimfahrt weitere kulturelle Höhepunkte kennen lernen können. Bei Bedarf fahren wir Sie zum Bahnhof in Hameln.
Beratung und Buchung
KuLiNa Erlebnisreisen
Alfred Rude
Fehrenwinkel 34
30655 Hannover
Tel.: 0511 - 649 88 33
Fax: 0511 - 640 40 82
E-Mail: info@kulina-reisen.de
www.kulina-reisen.de
